Petra Hilbrandt
   

Liebe Menschen kleiner und größer, jünger und älter,

zurzeit ist unser aller Leben in weiten Teilen ganz anders, als wir es gewohnt sind und nicht nur dadurch manchmal ziemlich anstrengend. Wir müssen alle gut aufpassen, dass Freude und Gelassenheit weiter an unserer Seite bleiben und unsere Handlungen tragen.

Gerne schenke ich Euch ein paar Ideen, die vielleicht einen kleinen Beitrag leisten können, Euren (neuen) Alltag zu bereichern. Alle Vorschläge haben mit meiner Leidenschaft für die Gartentherapie zu tun.

Wenn Menschen hören, dass ich Gartentherapeutin bin, fragen sie meistens ganz erstaunt: „Was ist das denn?“. An dieser Stelle soll eine kurze Erklärung reichen (an anderer Stelle rede ich gerne stundenlang darüber …).

Gartentherapie schöpft ihren therapeutischen Nutzen aus den vielfältigen positiven Wirkungen der Natur. Pflanzen- und gartenbezogene Aktivitäten und Erlebnisse werden zielgerichtet eingesetzt, um den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit zu erreichen und sein Wohlbefinden zu erhalten und zu fördern. Gartentherapie eignet sich für jedes Alter, für ganz unterschiedliche Beschwerdebilder und kann gut mit anderen Therapieformen kombiniert werden. Das Schöne an der Gartentherapie ist auch, dass man nicht krank sein muss, um in ihren Genuss zu kommen, denn sie ist richtig gut in der Vorbeugung. Und was in der aktuellen Zeit wichtig ist: man kann mit ihr viel vom Draußen nach Drinnen holen und so von den positiven Effekten profitieren.

In jedem Fall hoffe ich, dass Euch meine Vorschläge an Körper, Geist und Seele erfreuen. Anregungen und Wünsche sind willkommen.

Alles Liebe und gute Gedanken wünscht Euch von Herzen

Petra Hilbrandt


Die Profi Pflanzenpresse

 Die sehr stabile Pflanzenpresse aus Seekiefer Tischlerplatte (28 x 28 cm,
ca. 2,7 kg schwer, nur 49,- €) macht das Bewahren von Blüten- und Blattschätzen auch in größeren Mengen zum Vergnügen, da sie drei „Stockwerken“ hat.  Mehrere Lagen Einlegepapier unterstützen das schonende Konservieren.

Die Deck- und die Bodenplatte sind individuell in Brandmalerei gestaltet und durch einen wasserbasierten umweltfreundlichen Lack geschützt.

Kinder unter drei Jahren können und dürfen die Pflanzenpresse alleine nicht bedienen.



Forscherjournal:

ForscherInnen sind geduldige BeobachterInnen. Unter anderem auf diese Weise entdecken sie nach und nach Zusammenhänge. Damit sie nichts vergessen und auch, damit sie mit anderen Menschen ihr Wissen teilen können, schreiben und zeichnen sie alles auf. Dabei ist es nicht nur wichtig, genau zu beobachten. Es ist auch wichtig, genau zu beschreiben. Wie ist zum Beispiel der Wind? Streichelt er sanft über das Gras oder schüttelt er selbst große Bäume heftig hin und her? Was macht der Regen? Senkt er sich wie ein feiner Sprühnebel auf meine Haut oder prasselt er so stark auf den Weg, dass sich große Blasen bilden? Wie sieht der Schnabel des Vogels aus? Was für Besonderheiten hat die Rinde des Baumes? Wer nicht ganz so gerne schreibt, kann auch malen oder eine Skizze machen. So oder so gibt es Fragen über Fragen, mit denen man von der häuslichen Forschungsstation aus reichlich zu tun hat.

Wenn du dir eine Forschungsstation auf Fensterbank oder Balkon einrichtest, ist es praktisch, wenn die wichtigsten Utensilien immer parat sind. Als Forscherjournal, in dem alles eingetragen und aufgezeichnet wird, habe ich selbst am liebsten als lose Blätter, die mit einem Heftstreifen zusammengehalten werden. So kann ich bei Bedarf die Blätter austauschen. Mein Mann hingegen schwört auf feste „Kladden“. Du siehst, das ist Geschmackssache. Überlege, wie du dein Journal gerne hättest und probiere es einfach aus. Nach und nach kannst du es nach deinen Wünschen und Bedürfnissen gestalten. Nicht fehlen dürfen auf der Station Stifte, Radiergummi und Spitzer. Bestimmungshilfen in Reichweite sind angenehm, ein Fernglas holt dir das Ferne direkt vor die Linse und ein Außenthermometer ist auch nicht verkehrt.

Zur besseren Vergleichbarkeit der Daten, die du durch deine Beobachtungen gewinnst (und zur Strukturierung des Tagesablaufs) solltest du deine Forschungsstation -wenn möglich- immer zur annähernd gleichen Zeit aufsuchen. Zunächst kannst du zum Beispiel Datum, Uhrzeit und Außentemperatur notieren, dann sind die Wetterbeobachtungen an der Reihe. Nach diesen Basisinformationen widmest du dich der Tier- und Pflanzenwelt. Liefern sich die Amseln auch heute wieder wilde Revierkämpfe? Sind die Knospen meines Lieblingsbaumes schon etwas praller geworden?

Durch regelmäßige Beobachtung kann man zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangen. Im Sommer vor drei Jahren habe ich zum Beispiel gelernt, dass Hornissen überaus pünktliche Zeitgenossen sind. Täglich um nahezu genau 14:30 Uhr hat sich eine Hornissenkönigin mit eindrucksvollem Gebrumm vom Westen unserer Terrasse genähert und ist, unter gänzlicher Missachtung meiner Person, elegant in südöstlicher Richtung sehr geschäftig weitergeflogen. Ich habe nachgelesen und in der Tat ist Pünktlichkeit eine besondere Eigenschaft von Hornissen.

Natürlich dürfen in ein Forscherjournal nicht nur „harte“ Fakten in Wort und Bild Eingang finden. Interessen können vertieft, Pläne geschmiedet und Geschichten geschrieben werden. Schließlich haben ForscherInnen ganz individuelle Schwerpunkte.

Schlaubienchen, macht euch an den Start!


Alle Tipps wurden sorgfältig entwickelt und praktisch erprobt.
Eine Haftung für etwaige Folgen der Anleitungen kann jedoch nicht übernommen werden.